logo-300px

#3

Fr 17 | Sa 18 | So 19 Oktober 2014

Ausstellung verlängert!
Do 23 | Fr 24 | Sa 25 Oktober
jeweils 19-01 Uhr

Stummfilmvertonung
Sa 25 Okt | 21 Uhr
Programm

Mit dem 3. Licht- und Videokunstfestival mischen sich in der Shedhalle Tübingen als sich entwickelndem Ausstellungs- und Produktionsort zeitgenössischer Künste wieder einmal professionelle Kunstschaffende mit einer Reihe junger Künstlerinnen und Künstlern unter einer über Region und Bundesrepublik hinausgehenden Beteiligung, die hohe Vernetzungseffekte der lokalen Kunstszenen erwirkt.
Da reine Videoausstellungen bekanntlich dazu neigen, den Betrachter abzustumpfen und träge zu machen, soll mit dem Licht- und Videokunstfestival in der Shedhalle weiter daran experimentiert werden, verschiedene zeitgenössische Medien, Interaktions- und Aufführungsweisen zusammenzubringen, um die einer Gesamtästhetik abträgliche Bündelung von gleichgearteten Erfahrungsweisen zu vermeiden.
licht_1
Innerhalb dieses Rahmens bewegen sich die kuratorischen Intentionen nicht innerhalb nur eines bestimmten Themas. Ein Interessensschwerpunkt beim diesjährigen Licht- und Videokunstfestival liegt zum einen auf aktuellen Arbeiten, die sich unter Verwendung zeitbasierter Medien direkt oder indirekt mit den Formen und der Fortsetzung der klassischen Kunstgattung der Malerei und Zeichnung auseinandersetzen (u.a. Lisa Weber, Mainz, Julia Lia Walter, Berlin, Klauß Maßem, Trier) sowie zum anderen auf Arbeiten, die über die Kunstgattungen hinaus die abgegrenzten Felder analoger und digitaler Mittel erforschen und gestalten (u.a. Mona-Marie Scholze, Karlsruhe, Michael Picke, Berlin, syncboy/Bodo Hansen, Leipzig, Jens Ole Huerkamp, Tübingen). Einzelne ausgewählte Arbeiten fokussieren mehr auf künstlerische oder gesellschaftliche Inhalte und lassen bestimmte subtile Intentionen des Künstlers sichtbar werden.
Die Shedhalle als Hauptschauplatz mit Außenarbeiten im öffentlichen Raum des umgebenden alten Schlachthofs und seines Wasserturms (Claudia Heinzler, Karlsruhe, Daniel Liewald/leucht werk, Tübingen) bleibt unter diesem Einbezug experimenteller Musikperformances, klassischer Musik sowie praktischer und theoretischer Beteiligungsmöglichkeiten als Veranstaltungsort davon nicht unberührt und verwandelt sich in einen Raum für Experimentierfreude, in dem bekannte Vermittlungs- und Rezeptionsweisen neu abgetastet und unbekannte Zusammenhänge über den gegebenen Rahmen hinaus als Ganzes ausprobiert werden können.
logo-300px
Das LICHTUNDVIDEOKUNSTFESTIVAL findet 2014 in Kooperation mit dem MEDIENKUNSTPREIS HORB statt.
logoMKPHorb2014S